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SVD Damen mit Startschwierigkeiten

Am ersten Adventssonntag starteten die Faustballerinnen aus Diepoldsau in die neue Hallensaison. Im Zürcherischen Schlieren warteten gleich zwei Partien nacheinander auf das Team von Trainer Anton Lässer.


Der amtierende Schweizermeister reiste jedoch ohne Captain Eva Lässer und Routinier Svenja Wrede an. Die beiden Teamstützen mussten am selben Tag bei der zweiten Mannschaft in der NLB aushelfen und die dortigen Ausfälle kompensieren.

Da die Diepoldsau sowohl qualitativ, aber auch in der Breite sehr gut aufgestellt sind, gingen sie trotzdem in beide Begegnungen als Favorit


In der ersten Begegnung mit Aufsteiger Krichberg zeigten die Rheininslerinnen von Beginn weg ihre Klasse und dominierten während drei Sätzen ganz klar das Spielgeschehen. Kirchberg war auf allen Positionen überfordert und vermochte kaum Gegenwehr zu leisten. So punkteten sie auch fast ausschliesslich durch Eigenfehler der Rheintalerinnen Dies gab Trainer Lässer die Möglichkeit, Varianten auszuprobieren und die Angreifer für die zweite wichtige Begegnung etwas zu schonen. So konnten fast alle Spielerinnen mehrere Einsätze verzeichnen und unterschiedliche Kombinationen wurden getestet. Nach etwa einer halben Stunde war der ungefährdete Dreisatz-Sieg dann auch tatsache, die Satzresultate von 11:1, 11:3 und 11:5 sprachen dabei eine deutliche Sprache.


Gleich anschliessend kam es zum Duell mit Satus Kreuzlingen, welche zu den meistgenannten Medaillenkandidatinnen gehören und dieses Jahr die Favoritinnen aus Diepoldsau und Jona ärgern wollen. Mit ungewohnten Eigen- und Stockfehlern legte Diepoldsau einen nervösen Start hin und lag schnell mit drei Bällen im Rückstand. Kreuzlingen konnte diesen Vorsprung sogar noch etwas ausbauen, doch beim Stand von 5:9 aus Diepoldsauer Sicht, drehten diese auf und erkämpften sich mit sechs Punkten in Serie den Startsatz. Danach entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Thurgauerinnen vor allem durch eine äusserst stabile Defensive stets im Spiel blieben. So konnten sie den Satzausgleich erzwingen, jedoch konterte Diepoldsau, gestärkt durch einige Positionswechsel zur erneuten Satzführung. Das Momentum wäre jetzt klar auf der Seite der Rheintalerinnen gelegen, jedoch schien das Team von Trainer Lässer im vierten Satz völlig von der Rolle zu sein und musste diesen durch zu viele Eigenfehler mit 11:4 an Kreuzlingen herschenken. Nach einer kurzen Pause konnten sich Bognar & Co. wieder fangen und legten im Entscheidungssatz vor. Gegen Satzende schlichen sich wieder unnötige Fehler in das Diepoldsauer Spiel. Kreuzlingen liess sich nicht zweimal bitten und nutzten gleich den ersten Matchball


Die Enttäuschung war zunächst gross, jedoch will man einer Niederlage so früh in der Saison keine allzu grosse Bedeutung schenken. Einige Spielerinnen hatten noch sichtlich Trainingsrückstand und Kreuzlingen bestach durch eine großartige Frühform. Nun gilt es aber im Training an den richtigen Hebeln anzusetzen, um am 12. Dezember an der zweiten Runde in Jona das Feld wieder als Sieger verlassen zu können. Dort trifft Diepoldsau auf Neuendorf und Hochdorf.




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