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SVD Damen holen erstmals internationale Medaille

Mit dem angepeilten Finaleinzug sollte es für die Frauenmannschaft des SVD Diepoldsau-Schmitter nicht funktionieren, allerdings dürfen sie sich über die erste internationale Medaille der Frauen in der Vereinsgeschichte freuen. Im Spiel um Platz drei konnte der österreichische Meister Seekirchen bezwungen werden, womit man sich die Bronzemedaille umhängen lassen durfte.


Hoch waren die Erwartungen im Vorhinein an sich selbst. Trotz schwieriger Trainingsbedingungen wollten die Rheininslerinnen Gastgeber Calw bezwingen und in den Final vordringen.

Der Startsatz war von Nervosität auf beiden Seiten geprägt, mit dem besseren Ende für Diepoldsau, welche mit 7:11 den ersten Satz für sich entscheiden konnten. Danach konnte das deutsche Spitzenteam jedoch ihre Stärken ausspielen, während Diepoldsau weiterhin nicht in die Spur fand. Gleich mit 11:3 und 11:5 wurde das Team von Trainer Toni Lässer dominiert. Anschliessend fand Diepoldsau durch einige Umstellungen besser in die Partie und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Satz Nummer vier konnte sich schliesslich nochmals der Schweizer Meister sichern, bevor Calw mit einem 11:8 und einem knappen 11:9 Satzergebnis den Deckel zumachte.

Die Enttäuschung war verständlicherweise gross, wurde der Sieg durch unnötige Fehler und vor allem schwacher Defensivleistung selbst verspielt.


Für das Rangierungsspiel am Samstag wollten sich die Rheintalerinnen von einer anderen Seite zeigen. ASKÖ Seekirchen war definitiv als schlagbarer Gegner einzustufen, traten die Österreicherinnen doch ohne ihre brasilianische Legionärin im Angriff an. Diese verloren ihr Halbfinale gegen den späteren Championscupsieger TSV Dennach.


In einem hart umkämpften Startsatz schnappte sich Seekirchen in der Verlängerung die Führung. Diepoldsau verkundete vor allem auf der Position links im Angriff grosse Mühe, so dass sich Lässer zu einem frühen Wechsel gezwungen sah. Dieser fruchtete, wodurch Diepoldsau zum 1:1 in Sätzen ausgleichen konnte. Anschliessend konnten sich beide Teams je einen weiteren Satz gutschreiben lassen. Das Satzresultat von jeweils 11:9 zeigt dabei deutlich, wie ausgeglichen diese beiden Sätze waren. Nach der zehnminütigen Pause hatten die Rheininslerinnen dann die Nase wieder etwas vorne und konnten sich dank viel Druck im Angriff und einer verbesserten Defensive stets früh absetzen. Somit gingen die Sätze fünf und sechs und somit auch der Sieg an Diepoldsau.


So nahm das Wochenende doch noch einen versöhnlichen Abschluss den Hauptangreiferin Bognar wie folgt zusammenfasst: „Wir freuen uns riesig über diese Bronzemedaille und sind nun richtig hungrig auf die bevorstehende Schweizermeisterschaft. Wir wollen nächstes Jahr unbedingt wieder International dabei sein, dafür müssen wir aber zuerst den Meistertitel verteidigen.



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