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NLA-Team mit schwieriger Startrunde

Die NLA-Mannschaft der Diepoldsauer Faustballer startet am Samstag in eine schwierige Saison. Gleich in der ersten Runde bekommen sie es im Derby gegen Widnau mit dem amtierenden Schweizermeister Widnau zu tun. Anschliessend steht eine weitere hochklassige Begegnung mit dem letztjährigen Bronzemedaillengewinner Neuendorf auf dem Programm.


Eigentlich sollte das Kader der Rheininsler, bis auf Nationalspieler Raphael Schlattinger, der nach Deutschland zurückkehrte, zusammengehalten werden. Kurz vor Saisonbeginn muss Trainerin Siegenthaler jedoch zwei wichtige Ausfälle kompensieren. Angreifer Lukas Lässer verweilt beruflich einen Grossteil der Saison in Österreich und hat sich aufgrund der mangelnden Trainingsmöglichkeiten dazu entschieden, für die Feldsaison nicht zur Verfügung zu stehen. Ebenfalls kurzfristig durch eine erhaltene Praktikumsstelle fehlt mit Jerome Sepin ein weiterer Angreifer für wichtige Spieltage. So lastet im Angriff die Hauptverantwortung auf Christian Lässer.


Die Stammabwehr um Captain Malik Müller, Kenneth Schoch und Team-Oldie Mathias Ziereisen bleibt bestehen. Auch Paolo Columpsi steht weiter im Kader der ersten Herren-Equipe. Zudem konnte mit Jonas Tremp endlich wieder einmal ein Nachwuchsspieler aus dem eigenen Verein in die erste Mannschaft hochgezogen werden. Tremp empfahl sich mit seiner grossartigen Entwicklung auch für die U18-Nationalmannschaft und darf Ende Juli mit der Weltmeisterschaft in Österreich seinen ersten internationalen Grossanlass bestreiten.


Es wird sich zeigen, wie sich die Rheintaler mit den schwierigen Umständen der kurzfristigen Kaderveränderungen und ohne Vorbereitungsturniere zum Meisterschaftsstart präsentieren.

«Widnau ist als amtierender Meister und aufgrund der Begebenheiten natürlich etwas in der Favoritenrolle. Trotzdem wollen wir uns von der bestmöglichen Seite zeigen und glauben daran, etwas Zählbares aus der Begegnung mitnehmen zu können.», so Abwehrspieler Schoch.

In der zweiten Partie soll gegen Neuendorf das Punktekonto aufgestockt werden. Die Solothurner werden nach dem Rücktritt von Kevin Hagen auch eine Lücke im Angriff zu schliessen haben, was die Begegnung besonders interessant macht. Das Team um Hauptangreifer und Nationalspieler Dominik Rhyn zeigt sich vor allem dann extrem stark, wenn man sie in Führung gehen lässt. Hier gilt es also den Gegner gleich von Beginn weg unter Druck zu setzen und möglichst kompakt zu agieren.


Trainerin Siegenthaler meint abschliessend: «Minimalziel sind natürlich zwei Punkte, um mit Rückenwind in die weiteren Runden zu gehen. Wir wollen uns aber auch dieses Jahr ganz nach vorne orientieren und haben definitiv auch in dieser Konstellation die Chance zwei Siege einzufahren. Wir müssen mutig aufspielen, ohne die Gegner zu unterschätzen. Dann blicke ich der ersten Runde positiv entgegen.»




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