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NLA Herren wollen Serie ausbauen

Seit mehr als einem Jahr sind die Diepoldsauer Faustballer nun in der Hallenmeisterschaft ungeschlagen. Auch in dieser Saison musste erst ein Satz an den Gegner abgegeben werden. Diese Serie wollen die Rheintaler gerne am kommenden Wochenende ausbauen, wenn in Jona und Oberentfelden der zweite Doppelspieltag über die Bühne geht.


Am Samstag startet Diepoldsau vergleichsweise früh in ihrer ersten Begegnung. Bereits um 9:00 wird in Jona der Spieltag angepfiffen. Dort wartet als erster Gegner der STV Oberentfelden. Die Aargauer wurden in der Hinrunde mit 3:0 dominiert, zeigten aber vor allem im dritten Satz ihre Qualitäten, wo sich Diepoldsau den Sieg erst in der Verlängerung sichern konnte. Auch dieses Mal gilt es, den Gegner nicht zu unterschätzen und mit voller Konzentration in die Begegnung zu gehen. Denn das von Rekordnationalspieler Koni Keller trainierte Oberentfelden gilt als kampfstarkes Team, dass sich jeweils erst geschlagen gibt, wenn der letzte Ball gespielt ist.

Nach einem Spiel Pause kommt es dann zum Duell gegen das Heimteam. Befindet sich für viele etwas überraschend auf dem zweiten Tabellenplatz hinter Diepoldsau, hat jedoch einen Spieltag mehr als Elgg-Ettenhausen absolviert. Das mit sehr jungen Spielern gespickte Team überzeugte jedoch zum Saisonstart mit solider Abwehr und viel Power im Angriff. Trotzdem geht Diepoldsau nicht zuletzt wegen der grösseren Routine als Favorit in die Begegnung und will dies auch von Beginn weg unter Beweis stellen.


In Oberentfelden wird dann am Folgetag der zweitletzte Spieltag für die Diepoldsauer stattfinden. Bei einem optimalen Verlauf aus Diepoldsau kann dort noch vor der Weihnachtspause die Teilnahme für den Finalevent gesichert werden. Einfach wird diese Angelegenheit sicher nicht. Denn mit Elgg-Ettenhausen wartet im ersten Spiel ein ernstzunehmender Gegner, der diese Saison ebenfalls wieder ein Wörtchen um den Titel mitreden will. Zum Abschluss der Doppelrunde steht mit dem Derby gegen Widnau ein weiteres brisantes Duell auf dem Programm. Die Rollen dürften zwar klar verteilt sein, denn Widnau liegt noch ohne Punkte am Tabellenende. Gerade deshalb müssen sich die Rheininsler aber in Acht nehmen. Der Gegner ist zwingend auf Punkte angewiesen, hat gegen den Tabellenführer aber nichts zu verlieren, wodurch Widnau unbeschwert aufspielen kann.


Nebst der Qualifikation für den Finalevent peilt das Team um Captain Müller auch an, die Siegesserie auszubauen und wenn möglich ungeschlagen in die Weihnachtsferien zu gehen. Denn somit können sie mit breiter Brust ins neue Jahr starten, wo gleich Mitte Januar mit dem Championscup im Österreichischen Freistadt ein absolutes Jahreshighlight stattfinden wird.


Foto von Mario Cibien / Swiss Faustball

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