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NLA Frauen souverän

Die amtierenden Meisterinnen aus Diepoldsau geben sich in der zweiten Runde der Qualifikation keine Blösse und bezwingen im Rheintaler Derby Rebstein und anschliessend Neuendorf beide klar mit 3:0


Um an diesem Wochenende endlich auch spielerisch zu überzeugen, setzte Trainer Ziereisen zu Beginn auf Bognar und Künzler im Angriff, Sutter übernahm die Mitte und in der Abwehr sollten Schlattinger und Wrede die Schläge des Gegners entschärfen. Gegen den klaren Aussenseiter wollte Diepoldsau unbedingt dominant auftreten und einen diskussionslosen 3:0 Sieg einfahren.

Dies gelang den Rheininslerinnen hervorragend. Gleich mit 11:3, 11:1 und 11:2 wurde Rebstein in die Schranken gewiesen. Auch zwei Spielerinnenwechsel, Mattle und Bucher kamen in die Partie, taten dem Spielfluss der Diepoldsauerinnen kein Unterbruch. «Genau so habe ich mir das vorgestellt. Gegen vermeidlich schwächere Gegner müssen wir konzentriert auftreten und unser Spiel herunterspielen. Ich bin sehr zufrieden mit allen Spielerinnen.», zeigte sich Trainer Ziereisen erfreut über die starke Leistung.


In der zweiten Partie sollten weitere Punkte gegen Neuendorf her. In der Abwehr bekam Kapitänin Lässer Spielzeit und lief neben Mattle in der Abwehr auf. Im Angriff kam es zu keinen Veränderungen im Vergleich zur ersten Partie. In der Mitte musste Sutter für Bucher Platz machen. Im Vergleich zum Rheintaler Derby wurde das Terrain zunehmend trocken. Der Gegner aus dem Kanton Solothurn wählte die Taktik, Diepoldsaus Hauptangreiferin Bognar mit der Angabe aus dem Spiel zu nehmen. Dies funktionierte aber nur mässig. Während sie einige Male Erfolg damit hatten, schlichen sich aber auch viele Fehler in die Angabe ein. Trotzdem wollte Diepoldsau darauf reagieren, schob Bognar mal auf die andere Seite, jedoch ohne ein wirklich wirksames Mittel zu finden. Da Diepoldsau aber im Gesamten die klar bessere Mannschaft war, plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin. Schlussendlich konnte Diepoldsau den Gegner aus dem Solothurn stets auf Distanz halten und holte sich einen weiteren ungefährdeten 3:0 Sieg (11:7, 11:8, 11:4). Dabei konnte auch in der Abwehr wieder rotiert und verschiedene Aufstellungen getestet werden.


Somit befindet sich Diepoldsau weiterhin punktgleich mit dem TSV Jona an der Tabellenspitze, welcher ebenfalls beide Partien gewann. Zum Duell der beiden Topteams kommt es dann am 22. Mai in Jona, wo sich Diepoldsau die alleinige Tabellenführung greifen will.



Foto von Elias Beck / Swiss Faustball

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