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Grosse Heimrunde der Herren am Samstag

Am Samstag führen in Diepoldsau bei den Männern sowohl die 1. Liga, NLB, als auch die Nationalliga A einen Spieltag durch .


Den Start in das Wochenende macht die 1. Liga ab 11:00, welche gegen das Reserveteam aus Widnau und den Tabellennachbarn aus Oberbüren spielt. Während Widnau auf dem zweiten Tabellenplatz steht sind das Heimteam und Oberbüren auf den Plätzen sechs, bzw. sieben klassiert. Diepoldsau hofft wie bereits in den beiden Runden zuvor wieder Punkte einzufahren, um sich von den hinteren Tabellenrängen zu distanzieren.


Das selbe Vorhaben hat auch das Reserveteam der Rheintaler im Kopf. Diese kämpfen ab ca. 13:00 gegen die beiden Tabellenletzten um weitere Punkte. Während MR Beringen mit 0:18 Sätzen abgeschlagen das Schlusslicht der Sirene geben, ist Diepoldsau nur dank des besseren Satzverhältnisses zwei Plätze vor Affeltrangen klassiert. Um sich weiter nach vorne orientieren zu können, sind zwei Punkte zwingend notwendig, das Team von Spielertrainer Stefan Hutter peilt jedoch die erste Vollrunde an und will sich somit ein Punktepolster erarbeiten.


Um 17:00 kommt es dann zu den Nationalliga A Begegnungen zwischen dem Heimteam aus Diepoldsau, Walzenhausen und dem Verfolger aus Neuendorf.


Dabei müssen die Rheintaler bekanntlich auf Christian Lässer im Angriff verzichten. Seine Zerrung im Oberschenkel ist nicht ganz so schlimm, aber sinnvollerweise wird er noch geschont, da die Saison noch lange dauern wird.


Im ersten Spiel gegen Walzenhausen will man gleich weiter an die Vergangenen Leistungen anknüpfen und den Gegner unter Druck setzen. Dieser wird voraussichtlich genau wie die Rheintaler in der Offensive nur auf einen nominellen Angreifer setzen und vor allem Defensiv dagegenhalten. Lukas Züger auf Seiten der Appenzeller spielt eine sehr gute Saison und brachte schon einige stärker eingestufte Teams zur Verzweiflung. Zu Punkten hat es aber bis anhin nur gegen die Rote Laterne der Liga, Elgg-Ettenhausen, gereicht.

So gehen die Rheininsler auch mit einem leicht dezimierten Kader als klarer Favorit in die Begegnung. Einzig die Aufstellung dürfte Trainer Bork noch ein bisschen ins Grübeln bringen. „In der Abwehr wird Paolo Columpsi eine weitere Chance bekommen, sich zu beweisen. Durch den Ausfall von Christian Lässer, muss Malik Müller den Zweitschlag übernehmen. Gegen Widnau rückte meist Neuzugang Mathias Ziereisen in die Mitte, und unser Kapitän agierte von Vorne Rechts. Je nachdem wird er auch aus der Mitte den zweiten Rückschlag übernehmen. Mit Kenneth Schoch hätten wir noch eine weitere gute Variante für die Mittelposition. Wir werden einfach sehen, was am Samstag am besten funktioniert.“, bleibt dieser aber gelassen.


Während in der zweiten Partie sich die beiden Gastteams gegenüberstehen, darf Diepoldsau eine Pause einlegen und muss erst in der letzten Partie wieder aufs Feld. Dort trifft man auf FB Neuendorf. Die Solothurner stehen nach drei Spieltagen, dank der gewonnenen Direktbegegnung gegen Widnau, überraschenderweise auf dem zweiten Tabellenplatz und wollen den Abstand auf Leader Diepoldsau verkürzen.


In der letztjährigen Meisterschaft setzte es für die Diepoldsauer überraschenderweise eine Niederlage gegen Neuendorf ab, was Ihnen dieses Jahr nicht passieren soll. Abwehrspieler Stefan Eggert weiss deshalb genau, wie man gegen Neuendorf auftreten will: „Sie besitzen über eine sehr starke Achse mit Ex-Nationalspieler Kevin Nützi in der Mitte und einem gut eingespielten Angriffsduo. Unser Gegner kann an guten Tagen für jedes Team der Liga gefährlich werden, was wir letztes Jahr erfahren mussten. Allerdings verlieren sie auch immer wieder mal gegen einen vermeidlich einfacheren Gegner wie am letzten Spieltag, als sie gegen RiWi gleich mit 0:3 abgeschossen worden sind. Deshalb müssen wir von Beginn weg fokussiert auftreten und dürfen uns keine unnötigen Fehler erlauben. Wenn wir unser Potential abrufen, bin ich sowieso guter Dinge, dass wir als Sieger vom Platz gehen werden."


So oder so dürfte es eine spannende Runde werden, in der Diepoldsau die Hinrunde mit einer weissen Weste von acht Siegen aus ebenso vielen Spielen beenden will.



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