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Damen fordern den Tabellenführer

Am Sonntag steht bereits die letze Qualifikationsrunde der NLA-Damen in der Hallenmeisterschaft an. Mit drei Siegen aus ebenso vielen Spielen können die Diepoldsauerinnen am aktuellen Leader TSV Jona vorbeiziehen und sich so eine optimale Ausgangslage für das Halbfinale erarbeiten. Dabei darf das Team von Trainer Toni Lässer vor heimischem Publikum im Kirchenfeld gegen Elgg, Jona und Schlieren antreten.


Der Fokus wird an der Heimrunde vor allem auf das Spitzenspiel gegen Jona gelegt, denn sowohl Elgg als auch Schlieren sind absolute Pflichtsiege. Elgg muss aktuell auf seine Hauptangreiferin verzichten, welche aufgrund eines Kreuzbandrisses die Saison frühzeitig beenden musste. Das blutjunge Team, welches vom Herren-Nationaltrainer Oliver Lang trainiert wird, hat zwar einige Rohdiamanten im Team, jedoch fehlt es, um eines der grossen Teams in Bedrängnis zu bringen noch an Erfahrung. Der STV Schlieren befindet sich nach einer langen Zeit in der Schweizer Spitzengruppe nun doch schon etwas länger im Umbruch und sollte ebenfalls kein Problem für die Rheininslerinnen darstellen.


Ganz anders präsentieren sich die Jonerinnen, welche neben Diepoldsau in den letzten Jahren den Schweizer Faustballsport dominiert haben und in Romano Colombi einen Ex-Internationalen als Trainer engagieren konnten, der den Faustballsport versteht. Die Ausgangslage ist also höchst spannend, denn Diepoldsau braucht unbedingt einen Sieg, um sich den Qualisieg zu holen. Dafür konnten die Rheininslerinnen beim Championscup anfangs Januar wichtige Spielpraxis sammeln und das Selbstvertrauen stärken, während die Gegner ihren letzten Ernstkampf im Dezember bestritten.


Die Ausgangslage scheint also nicht schlecht zu sein. Einziger Wehrmutstropfen aus Sicht der Diepoldsauerinnen sind die nicht optimalen Trainingsbedingungen. Durch Coronaerkrankungen und sonstige Abwesenheiten, konnte selten mit der kompletten Mannschaft trainiert werden.


Trotzdem fühlen sich Eva Lässer und Co. bereit für den Spitzenkampf und freuen sich auf Unterstützung in der eigenen Halle. Der Event wird unter 2G+ Bedingungen durchgeführt, wobei den Zuschauern nebst den tollen Spielen auch eine kleine Festwirtschaft angeboten wird.

Foto von Fabio Baranzini / Swiss Faustball

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