Diepoldsauer Faustballerinnen retten sich am letzten Spieltag
Die erste Frauenmannschaft des SVD Diepoldsau-Schmitter musste am vergangenen Sonntag all ihr Können unter Beweis stellen, um sich am letzten Qualifikationsspieltag doch noch für den Finalevent zu qualifizieren. Dies gelang ihnen bravourös, und nun treffen sie im Halbfinale auf den TSV Jona.
Schon bevor die Diepoldsauerinnen in ihre erste Partie des Tages starteten, war klar, dass Schlieren mindestens einmal patzen müsste, wollten sie sich auch dieses Jahr für das Saisonfinale qualifizieren. Doch bereits hier lief für Diepoldsau alles wie am Schnürchen: Schlieren patzte gleich zweimal, und so wussten die Diepoldsauerinnen, dass sie nur eine Partie gewinnen mussten.
Im ersten Spiel des Tages duellierten sich Tanja Bognar und Co. mit Kirchberg. Das klare Ziel war es, einen deutlichen 3:0-Erfolg einzufahren, da Kirchberg nach acht Spielen immer noch ohne einen einzigen Sieg war. Der SVD startete zwar etwas zögerlich in den ersten Satz, zündete gegen Ende jedoch den Turbo und gewann diesen klar und deutlich mit 11:3. Die nächsten beiden Sätze wurden zwar etwas weniger deutlich, dennoch holten sie das Spiel mit 3:0 souverän ins Rheintal.
Somit war klar: Die Diepoldsauerinnen sichern sich auch dieses Jahr ein Final-4-Ticket und kämpfen weiterhin um den Schweizermeistertitel. Dieses Jahr wird, jedoch die Halbfinalpartie ein harter Brocken werden, da sie als vierter in der Tabelle auf die stärkste Mannschaft treffen werden.
Nach der Ausgangslage aus dem ersten Spiel war klar, dass die Partie gegen Elgg-Ettenhausen ein reines Trainingsspiel sein würde. Wie schon im ersten Spiel starteten die Rheintalerinnen auch hier zu zögerlich und verloren den ersten Satz mit 5:11. Die Diepoldsauerinnen zeigten jedoch erneut Charakter und gewannen Satz Nummer zwei haarscharf. Der dritte Satz verlief wieder etwas deutlicher und ging ins Rheintal. Der vierte und zugleich letzte Satz der Partie war nochmals umkämpft, doch am Ende siegte auch hier einmal mehr die Klasse des SVD. Obwohl Elgg-Ettenhausen mit dem Abgang der Familie lang drei wichtige Persönlichkeiten verlor, konnten sie enorm stark mithalten. Dennoch war der SVD Diepoldsau-Schmitter eine Nummer zu gross und Diepoldsau gewann dieses Match mit 3:1.
Somit kämpft Diepoldsau am 28.02.2026 in Wängi gegen Jona um den Finaleinzug. Im anderen Halbfinale spielen Kreuzlingen und Elgg-Ettenhausen gegeneinander.
Erfreuliche Nachrichten gab es auch aus den zwei tieferen Ligen. In der NLB konnte die zweite Mannschaft die Bronzemedaille gewinnen und in der 1. Liga reichte es sogar für den Vizemeistertitel. Besonders erfreulich ist, dass diese Erfolge mit vielen Jugendtalenten im Kader erreicht wurden.
Bildquelle: Corina Pinchera/Swiss Faustball